Spielgruppe

Das Konzept

Zusammen mit den Kindern des Integrativen Montessori-Kinderhauses, unter denen viele ehemalige Spielgruppenkinder sind, nutzt auch die Spielgruppe die Räumlichkeiten auf der Karthause in Koblenz.

Die Spielgruppe wird von circa 12 Kindern im Alter von eineinhalb bis drei Jahren besucht. Zwei bis drei der Kinder haben eine Beeinträchtigung.

Jeden Donnerstag treffen sich die Kinder und ihre Eltern von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Kinderhaus.

 

Während die Kinder, die sich in der zweiten Ebene der Gruppenräume aufhalten, von einer Erzieherin des Kinderhauses und einer Studentin betreut werden, findet für die Eltern in der Turnhalle des Kinderhauses ein Gesprächskreis statt. Hier haben die Eltern die Möglichkeit, Grundsätze der Montessori-Pädagogik zu besprechen sowie selbst gewählte Themen zur Erziehung zu diskutieren, Montessori-Materialien kennenzulernen und nach Wunsch diese auch selbst herzustellen.

Für das Spiel der Kinder gilt, dass die Aktivität vom Kind aus unterstützt werden soll. Die Kinder können frei entscheiden, welche der angebotenen Materialien aus der „Vorbereiteten Umgebung“ sie benutzen möchten.

Die Erzieherin und die Studentin bemühen sich um das Vertrauen der Kinder und bieten Hilfe an, wenn diese benötigt wird, gemäß dem Leitsatz von Maria Montessori: „So wenig Hilfe wie möglich und so viel Hilfe wie nötig.“

Am Ende der Spielgruppenzeit bieten wir den Kindern – als einzigen fest geplanten „Programmpunkt“ – einen 20-minütigen Singkreis zusammen mit den Eltern an.

 

Finanziert wird die Spielgruppe von den monatlichen Beiträgen der Eltern (zur Zeit 40 €), von Zuschüssen des Montessori-Arbeitskreises, des Regionalbildungswerkes und der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz.

Darüber hinaus trägt auch die tatkräftige Unterstützung und herzliche Aufnahme der Mitarbeiter*innen des Kinderhauses zum Gelingen der Spielgruppenarbeit maßgeblich bei.